


Mit ihrem Vorschlag für den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Jahre 2028 bis 2034 hat die Europäische Kommission eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Förderpolitik angestoßen. Künftig sollen verschiedene Förderfonds in einem gemeinsamen nationalen und regionalen Partnerschaftsplan zusammengeführt werden. Das Ziel besteht darin, die Förderstrukturen zu vereinfachen und flexibler zu gestalten.
Aus Sicht der schleswig-holsteinischen AktivRegionen, der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holstein (ALR) und des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages (SHGT) besteht jedoch das Risiko, dass die ländliche Entwicklung künftig nicht mehr ausreichend finanziell abgesichert wird.

Mit einem gemeinsamen Positionspapier appellieren die drei Partner daher an die politischen Entscheidungsträger auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, die ländliche Entwicklung auch nach 2027 als eigenständigen Förderschwerpunkt zu erhalten. Sie setzen sich für ein verlässlich abgesichertes Budget, den Erhalt des bewährten LEADER-Ansatzes und der regionalen Entscheidungsstrukturen sowie für langfristige Planungssicherheit bei der Förderung ländlicher Räume ein.
Hier geht`s zum Positionspaier:
https://ar-mittelholstein.de/wp-content/uploads/2026/07/Positionspapier_Zukunft_der_Laendlichen_Entwicklung_ALR_SHGT_AR.pdf
